Boeing-Absturz in Äthiopien kein Pilotenfehler

05.04.2019 12:22

Der Absturz der Boeing 737 MAX 8 in Äthiopien am 10. März 2019 ist nach einem ersten Zwischenbericht der Unfalluntersucher nicht auf Pilotenfehler zurückzuführen. Auch im Zusammenhang mit einem ähnlichen Absturz einer Boeing 737 der Lion Air hatte Boeing erklärt, es gäbe Verfahren, nach denen die Piloten das die Unfälle mutmaßlich verursachende MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) abschalten könnten. Bei der Unfalluntersuchung in Äthiopien hat sich entsprechend dem jetzt veröffentlichten Berichtes aber herausgestellt, dass die Piloten die Verfahren zur Fehlerbeseitigung richtig durchgeführt haben und den Absturz trotzdem nicht vermeiden konnten. FliegerRevue hatte in ihrer Ausgabe 5/2019 über den Unfall von Ethiopian Airlines berichtet. Der neue Bericht bringt Boeing und auch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA jetzt zusätzlich in Erklärungsnot. Foto: LLBG Spotter

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