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Artikelnummer: 20112720-99

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Nur 15 Minuten bis zum Atomschlag. Amerikanische und sowjetische
Marschflugkrper in Deutschland

Stefan Bttner / Klaus Stark Seite 06
Sie hieen "Pilotless Bomber", fhrerlose Flugzeuge. Im Mrz 1954 kamen die ersten
amerikanischen Marschflugkrper nach Deutschland. Eineinhalb Jahrzehnte lang lauerten sie
in den Mittelgebirgen westlich des Rheins und sollten nukleare Sprengkpfe bis nach Moskau
tragen. Aber auch die sowjetischen Streitkrfte brachten im Kalten Krieg mit Atomwaffen
ausgestattete Marschflugkrper in die DDR. Erstmals wird nun die fast vergessene
Geschichte dieser Waffengattung mit Blick auf beide Seiten ausfhrlich dargestellt.

Flugzeuge aus Down Under - Teil 2 Zwischen Dngerstreuer und Jagdbomber

Hartmut Seidel Seite 44
Whrend Gippsland Aeronautics mit beachtlichem Erfolg selbst entworfene Flugzeuge baut
(siehe eXtra 31), haben sich die meisten anderen Flugzeughersteller Australiens im Laufe der
Zeit auf die Lizenzfertigung auslndischer Maschinen und vor allem auf den Bau von
Flugzeugkomponenten fr Kunden in aller Welt konzentriert. Im deutlich kleineren Neuseeland
ist die Pacific Aerospace Corporation der einzige - dafr aber international bemerkenswert
erfolgreiche - Flugzeughersteller geblieben.

Forschen - Bauen - Fliegen. Die Akademischen Fliegergruppen in Deutschland bis
1945 - Teil 2

Frank-Dieter Lemke/Rolf Jacob Seite 58
Mit dem Segelflug wurde unter dem Diktat des Versailler Vertrags in Deutschland von 1919
eine neue Sportart geboren, die Verbreitung in aller Welt fand. Hervorgegangen war sie aus
ersten Gleitflugversuchen vor dem Ersten Weltkrieg - und mit dem Verbot des Motorfluges
kam bei Studenten, meist ehemaligen Kriegsfliegern, der Gedanke auf, eben ohne Motor zu
fliegen. Sie begannen zu forschen, zu bauen und zu fliegen - ein Arbeitsprinzip, das viele der
Akademischen Fliegergruppen auszeichnete, die in den 1920er-Jahren an den Hochschulen
entstanden und die technische Entwicklung des Segelfluges in hohem Mae befruchteten.

Dauerkrieg im Paradies. Die philippinische Luftwaffe 1945 bis 2000 - Teil 2

Aaron Morris / Albert Grandolini Seite 92
In den 1960er-Jahren war die philippinische Luftwaffe (Philippine Air Force, PhAF) in
Erwartung eines konventionellen Kriegs gegen die Volksrepublik China oder Nordvietnam
umprofiliert worden. Der fortdauernde Kampf gegen die Moro National Liberation Front
(MNLF), aber auch das Wiederaufflammen des Aufstandes der kommunistisch geprgten
Hukbalahap (Huk) mit der maoistischen New People's Army (NPA) im Hintergrund zwangen
die PhAF jedoch zu einer Neuausrichtung, um fr derartige Konflikte besser gewappnet zu
sein. So hatten z. B. die jetgetriebenen Jagdbomber eine viel zu kurze Reichweite, um die
Bodentruppen je nach Bedarf zu untersttzen. Auerdem verursachte ihr Einsatz
unverhltnismig hohe Kosten. Es gab weiterhin viel zu wenig Transportflugzeuge und
leichtere und langsamere Maschinen fr einen COIN-Krieg.


Artikelnummer20112720-99
Kategorie FliegerRevue X Einzelhefte E-Paper
Jahrgang: 2011
Seiten: 116
Autor: Redaktion FliegerRevue X

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