FliegerRevue X Band 4 Ausgabe 25 bis 32 gebunden

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Beschreibung

Inhaltsverzeichnis - FLiEGERREVUE-eXtra 25 bis 32


eXtra 25

MiG-21 in Schwarzafrika und Amerika (Teil 3)

Holger Müller Seite 08
Zwischen Ende der 1950er- Jahre und Anfang der 1980er- Jahre wurden im südlichen
Afrika die alten Kolonialmächte durch nationale Befreiungsbewegungen verdrängt. Die
Sowjetunion und China waren zur Stelle, um die neuen Verbündeten mit Militärtechnik zu
versorgen. In großer Stückzahl verfügbar und Dank ihrer Robustheit für den Einsatz unter
schwierigen Bedingungen prädestiniert, wurde die MiG-21 zum meistverbreiteten
Kampfflugzeug der Region. In Lateinamerika stand Kuba i Btrennpunkt der weltweiten
Systemauseinandersetzung - zuerst als Schauplatz und dann als einer der eifrigsten
Akteure. An vorderster Front flogen MiG-21 unter eigener und fremder Flagge. Dabei
waren Kubas MiG-21 nicht die einzigen in Amerika. Ausgerechnet der große gegner USA
beschaffte das Muster über verschlungene Wege für die Schulung seiner Piloten mit dem
potentiellen Gegner.

Die deutschen Bordflieger - Teil 4 ab 1968

Helwin Scharn Seite 28
Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten fast 40 Jahre vergehen, bis deutsche Kriegsschiffe
wieder über bordeigene Luftfahrzeuge verfügten. Die heutige Bordfliegerei fand ihren
Anfang 1982 und unterscheidet sich von jener der vorangegangenen Epoche schon
organisatorisch: Personal und Luftfahrzeuge gehören wieder zur Marine. Ein zweiter
wesentlicher Unterschied ergibt sich aus dem technischen Fortschritt: Waren
"Dickschiffe" auf den Einsatz von Starrflüglern angewiesen, so findet Bordflugbetrieb
auf deutschen Kriegsschiffen heute ausschließlich mit Hubschraubern Sea King Mk 41
und Sea Lynx Mk 88A statt.

"Fliegende Aale" Deutsche Torpedobomber im Ersten Weltkrieg

Fregattenkapitän a.D. Ulrich Israel Seite 54
Bei der Schiffsbekämpfung aus der Luft hatten sich sehr schnell alle bisher erprobten
Bomben - da zu leicht - als wirkungslos erwiesen. Auch die Treffergenauigkeit
gegenüber einem manövrierendem Seeziel genügte bei weitem nicht. Den Ausweg sah
die Führung der Kaiserlichen Marine in der Entwicklung torpedotragender Flugzeuge.
Nach vielerlei Improvisation kam es 1916 und 1917 in Ost- und Nordsee zu einigen
wenigen scharfen Einsätzen, wobei die Erfolge allerdings gering blieben, nicht zuletzt
ausgelöst durch den Mangel an Torpedos. Dennoch war eine neue Waffengattung
geboren.

Die Airlines der CIA - Civil Air Transport (Teil 1)

Albert Grandolini/Marc Koelich Seite 90
Eine kurz vor dem Zweiten Weltkrieg von einem Amerikaner in China gegründete
Luffttransportgesellschaft geriet bald in den Strudel der sich überschlagenden
politischen und militärischen Ereignisse. Aus kommerziellen Frachtflügen wurden
Truppentransporte, und als 1948 der Bürgerkrieg ausbrach, stand das Unternehmen
bereits im Dienst des Auslandsgeheimdienstes Central Intelligence Agency (CIA). Bis
Januar 1950 führte die Firma zivile und paramilitärische Einsätze in China durch. Ihre
Mitarbeiter gehörten zu den letzten Amerikanern, die nach dem Sieg Mao Tse-tungs
das chinesische Festland verließen.


eXtra 26

Operation Jan Mayen: Luft-See-Krieg im Eismeer
Detlef Billig Seite 06
Die sich in Nordatlantik und Nordmeer ausweitenden Operationen schwerer deutscher
Seestreitkräfte erforderten ab Oktober 1940 auch in der Dänemarkstraße eine
verlässliche Luft- und Wetteraufklärung. Zu diesem Zweck vereinbarten Luftflotte 5 und
Marinegruppenkommando Nord, auf der norwegischen Insel Jan Mayen einen
gemeinsamen Versorgungsstützpunkt mit zwei Schwimmerflugzeugen He 115
einzurichten. Das unzureichend vorbereitete und mit zu wenig logistischer
Rückendeckung durchgeführte Kommando scheiterte jedoch bereits im Ansatz.

Dänemarks Luftfahrtindustrie 1909 bis 1963

Ole Nikolajsen Seite 30
Das Land zwischen Schleswig und Skagerrak gilt auf den ersten Blick nicht unbedingt als
Synonym für Luftfahrt, auch wenn die Serienreife des Eurofighters ohne den dänischen
EADS-Testpilot Chris Worning nicht vorstellbar scheint. Doch hat das Land mit Jacob
Christian Hansen Ellehammer einen bedeutenden, leider aber inzwischen fast
vergessenen Flugpionier aufzuweisen und kann auf eine unspektakuläre, aber über 50
Jahre währende Luftfahrtindustrie zurückblicken. Vor allem Deutschland, Frankreich,
Großbritannien, die Niederlande und die USA standen Pate.

Die Flieger des Julius Nyerere - Tansanias Luftwaffe

Wulf Petermann Seite 63
Kaum war Tansania unabhängig, geriet der junge Nationalstaat mitten in die Ost-West-
Konfrontation. Selbst Moskau und Peking versuchten einander auszustechen, um
politisch und ökonomisch in Ostafrika Fuß zu fassen. Es verwundert daher nicht, dass
sich die kleine Luftwaffe durch eine bunte Typenvielfalt auszeichnete, die zu
erheblichen logistischen Problemen beitrug. Auch der Krieg gegen Uganda setzte dem
Land zu. Mittlerweile scheint jedoch ein Neuaufbau auf niedrigem Niveau in Gang
gekommen zu sein.

Die Airlines der CIA - Koreakrieg bis Dien Bien Phu (Teil 2)

Albert Grandolini/Marc Koelich Seite 88
Mit dem Rückzug der Guomindang vom chinesischen Festland schien auch das Ende
von Civil Air Transport (CAT) gekommen. Das Ausbrechen neuer Konflikte in Korea und
Französisch Indochina, aber auch die Bemühungen der USA, die Volksrepublik China
mit Agenten zu unterwandern, verschafften dem paramilitärischen Airliner jedoch
genügend neue Aufgabenfelder. Dennoch wurde das Unternehmen 1954 zum zweiten,
aber nicht letzten Mal aufgelöst.


eXtra 27

Die Wächter des iranischen Luftraums

Tom Cooper/Liam F. Devlin Seite 08
Kaum eine Region dieser Erde stellt aktuell ein größeres militärisches Spannungsfeld dar
als der Nahe Osten. Einer Bewertung entzieht sich vor allem das Geschehen der
Islamische Republik Iran, zuletzt durch die Dauerkontroverse um das Nuklearprogramm
kräftig angeheizt. 30 Jahre westliches Waffenembargo werfen vor allem die Frage nach
der heutigen Leistungskraft der einst neben Israel stärksten Militärmacht des Nahen
Ostens auf. Das Autorenteam wirft einen Blick hinter die Kulissen der iranischen
Luftrüstung.

Spezialflug in der DDR - Teil 1: Hubschrauber

Flugkapitän a.D. Günter Krönert Seite 31
Im Juni 1959 übernahm die Deutsche Lufthansa (DLH) der DDR von der Nationalen
Volksarmee (NVA) zwei Hubschrauber vom Typ Mil Mi-4 samt Besatzungen, um die
zunehmende Nachfrage an Hubschrauberleistungen für die Volkswirtschaft befriedigen
zu können. Damit entstand der Kern eines sehr erfolgreichen Spezialbereichs der
ostdeutschen Luftfahrt. Über die Sparte Kranflug wurde bereits in eXtra 13 berichtet. Jetzt
blickt ein Mann der ersten Stunde nach 50 Jahren auf die übrigen Bereiche zurück.

MiG-21 im Einsatz: UdSSR und GUS

Holger Müller Seite 58
Als vor 50 Jahren mit der MiG-21 das Mach-2-Zeitalter bei den sowjetischen Fliegerkräften
begann, befand sich die sozialistische Supermacht in der wohl erfolgreichsten
Epoche ihrer Geschichte. Die größten Kriegschäden waren beseitigt und die schlimmsten
Verwerfungen der Stalinzeit überwunden. Der Kreml hatte die Amerikaner auf dem Weg
in den Kosmos überholt. Das sowjetische Einflussgebiet wuchs weltweit. Zu den
sozialistischen Staaten Europas, die im Ergebnis des Zweiten Weltkriegs hinter den
Eisernen Vorhang gerieten, kamen zahlreiche junge Nationalstaaten in Afrika, Asien und
Lateinamerika, die sich hin zur Sowjetunion orientierten und damit deren Einfluss auf die
Weltpolitik verstärkten. Rund 20 Jahre lang dominierte die MiG-21 die Einsatzregimenter
der sowjetischen Luftstreitkräfte und Luftverteidigung. In allen Konflikten, in die die
Sowjetunion in dieser Zeit direkt oder indirekt involviert war, kamen MiG-21 zum Zuge.
Als das Riesenreich 1991 zerfiel, lag die Produktion der letzten Maschine gerade einmal
fünf Jahre zurück und zahlreiche Exemplare flogen noch immer in den
Ausbildungsregimentern.

Die Airlines der CIA - Das vierte und letzte Leben von CAT (Teil 3)

Albert Grandolini/Marc Koelich Seite 90
Die nicht endenwollenden militärischen Konflikte und Stellvertreterkriege in Ost- und
Südostasien bescherten Civil Air Transport in den 1960er-Jahren ein letztes Mal volle
Auftragsbücher. Dann hatte Chennaults Unternehmen seine Schuldigkeit getan und
verlor nicht nur die Gunst der CIA-Spitze, sondern auch die mühsam erkämpfte
Konzession als wichtigstes kommerzielles Luftfahrtunternehmen Taiwans. Als neue
Frontfirma stand Air America Inc (AAM) bereits in den Startlöchern.


eXtra 28

Fishbed gegen Tiger II - Der Luftkrieg über Ogaden

Tom Cooper/Solomon Nadew/Chuck Canyon Seite 08
Als sich im Sommer 197 die somalische Regierung dazu entschloss, die äthiopische Provinz
Ogaden militärisch anzugreifen, um sie anschließend aus ethnischen Gründen dem eigenen
Staatsgebiet einzuverleiben, glaubte sie an einen leichten Sieg. Es kam jedoch anders, denn
vor allem die äthiopische Luftwaffe war bestens ausgebildet und zeigte sich ihren somalischen
Gegnern im Luftkampf in allen Belangen überlegen. Dies lag vor allem an westlicher Technik
und amerikanischer Ausbildungsmethodik. Das bisher erste und wahrscheinlich auch letzte
Aufeinandertreffen von F-5 Tiger II und MiG-21 endete daher für den legendären sowjetischen
Kampfjet mit einer überraschend klaren Niederlage.

Die türkische Zivilluftfahrt

Tuncay Deniz Seite 27
Jahrzehnte fristete die zivile Luftfahrt in der Türkei ein Nischendasein. Streng kontrolliert
von allen möglichenStaatsorganen, wurde sie von den Militärs nur geduldet
und von den zivilen Behörden häufig mehr behindert denn gefördert. Erst Anfang
der 1980er-Jahre setzte ein wirklicher Umdenkungsprozess ein und verhalf der
Branche zu einem regelrechten Boom.

Kampfjets aus Schweden - Der Weg zur Gripen

Heiko Thiesler Seite 54
Schwedens Luftwaffe und Luftfahrtindustrie gingen ihren eigenen erfolgreichen Weg. Bis
heute führte das zum Bau sehr innovativer und Leistungsstarker Kampfjets. Aktuell
markiert die JAS 39 Gripen einen weiteren Höhepunkt in Technologie und Kampfkraft.
Auch deren Vorgänger waren einzigartig und in vielerlei Hinsicht ihrer Zeit voraus.

Blutige Weihnachten - Die Rumänische Revolution 1989

Tom Cooper/ Adrian Roman Seite 88
Zwischen dem 16. und 26. Dezember 1989 fand in Rumänien ein kurzer und blutiger
Bürgerkrieg statt, der mit dem Sturz des Regimes Ceauçescu endete. Bis heute wollen
Spekulationen über eine aktive Einmischung von außen nicht verstummen. Zwar fehlen
eindeutige Belege, doch lassen sich viele Indizien aneinander reihen. So sorgten niemals
aufgeklärte Radarstörungen für chaotische Verhältnisse im rumänischen Luftraum. Die Folge
waren vorschnelle Feueröffnungen, startende Abfangjäger trotz Flugverbot und immer wieder
wie von Geisterhand auftauchende und verschwindende Hubschrauber mit Kommandotrupps.
Unklar bleibt auch, welche Rolle die rumänischen Luftstreitkräfte in diesem Polit- und
Militärkrimi spielten.


eXtra 29

Libyens Luftwaffe - von König Idris bis Oberst Gaddafi

Tom Cooper/Chuck Canyon/ Albert Grandolini Seite 07
In den 1980er-Jahren waren Libyen und seine eindrucksvolle Luftwaffe in den Medien fast
genauso präsent wie die iranischen Streitkräfte. Seither ist es besonders um die Luftwaffe
etwas ruhiger geworden. Eine Ausnahme stellt die jährliche stattfindende Libyan Aviation
Exhibition (LAVEX) in Tripolis dar.

Forschen - Bauen - Fliegen. Die Akademischen Fliegergruppen in Deutschland bis
1945. Teil 1

Frank-Dieter Lemke/ Rolf Jacob Seite 38
Mit dem Segelflug wurde unter dem Diktat des Versailler Vertrags von 1919 in Deutschland
eine neue Sportart geboren, die Verbreitung in aller Welt fand. Hervorgegangen war sie aus
ersten Gleitflugversuchen vor dem Ersten Weltkrieg - und mit dem Verbot des Motorfluges
kam bei Studenten, meist ehemaligen Kriegsfliegern, der Gedanke auf, eben ohne Motor zu
fliegen. Sie begannen zu forschen, zu bauen und zu fliegen - ein Arbeitsprinzip, das viele der
Akademischen Fliegergruppen (Akaflieg) auszeichnete, die in den 1920er-Jahren an den
Hochschulen entstanden und die technische Entwicklung des Segelfluges in hohem Maße
befruchteten. Extra zeichnet in zwei Teilen die Geschichte der ersten Akafliegs in Deutschland
nach, die die Anfänge des Segelfluges wesentlich mitbestimmten.

Kampfjets aus Schweden - Der Weg zur Gripen Teil 2

Heiko Thiesler Seite 60
Schnell hatte sich die schwedische Luftfahrtindustrie etabliert und internationale
Anerkennung gefunden, während die Flygvapnet mit einer beachtlichen Kampfkraft
versehen wurde. Kontinuierlich arbeiteten die Schweden an modernen Flugzeugen und
Technologien. Ein in Privatinitiative unternommener Abstecher von SAAB führte zu einem
bis heute erfolgreich genutzten Jettrainer und Verbindungsflugzeug. Mit der Viggen und
Gripen wurden weltweit Maßstäbe im Kampfflugzeugbau gesetzt. Derzeit ebnet SAAB mit
unbemannten und Stealthfähigen Flugkörpern den Weg in die Zukunft.

März 1939 - Der "Kleine Krieg" zwischen Ungarn und der Slowakei

Bohumir Kudlicka/Rudolf Höfling Seite 92
Aus der Konkursmasse der österreichisch-ungarischen Monarchie waren 1919 viele Staaten
hervorgegangen, deren Bevölkerungszusammensetzung und Grenzziehung bereits den Keim
neuer Konflikte in sich barg. Ein solches Spannungsverhältnis herrschte auch zwischen der
Tschechoslowakei und Ungarn. Als sich im März 1939 mit Hitlers Hilfe die Slowakei als
selbständiger Staat ausrief, nutzte die ungarische Regierung die Chance, um mit militärischen
Mitteln dem schwachen Nachbarn weitere mehrheitlich von Magyaren bewohnte Landesteile
in Ruthenien und der Südslowakei ("Oberungarn") zu entreißen.


eXtra 30

Zwischen Kauf und Konspiration - die Entstehungsgeschichte der israelischen
Luftwaffe - Teil 1

José Fernandez/Patrick Laureau/Alex Yofe Seite 06
Vor 60 Jahren sorgte der Kriegsausbruch in Palästina für die Entstehung einer Luftwaffe, die
sich im Laufe weniger Jahre zu einer der größten und wirkungsvollsten Luftstreitmächte im
Nahen Osten entwickeln sollte. Die Anfänge muten wie ein Abenteuerroman an, in dem die
Israelis auf legalen und illegale Wegen Flugzeuge aus drei Kontinenten beschafften und von
etwa 100 ausländischen freiwilligen Piloten und Navigatoren unterstützt wurden. Die nominell
stärkeren arabischen Luftwaffen mit ihren gut ausgebildeten, angriffslustigen und hoch
motivierten Piloten wurden durch das Auftauchen des neuen Gegners in die Schranken
gewiesen.

F-104 Starfighter im Kampfeinsatz bei der pakistanischen Luftwaffe

Usman Shabir/Yawar Mazhar Seite 34
Die F-104 Starfigher ist vor allem durch ihren umstrittenen Dienst bei der Luftwaffe im
Gedächtnis der deutschen Öffentlichkeit haften geblieben. Nennenswerte Kampferfolge
verbinden sich mit ihr nicht. Es gab auch nur drei Gelegenheiten, bei denen sich der Mach-2-
Jäger hätte bewähren können: eine blamable Stippvisite bei der U.S. Air Force über
Nordvietnam, ein etwas erfolgreicherer Einsatz bei der taiwanesischen Luftwaffe im Jahr 1966
und - als der wohl spannendste Teil ihrer Geschichte - der Einsatz auf pakistanischer Seite
im Kaschmirkonflikt.

Fernaufklärer mit dem roten Stern - die Chronik des 47. Fliegerregiments

Sergej Pasynitsch/Sergej Zwetkow/Stefan Büttner/Jörg Mückler Seite 54
Die strategische Fernaufklärung gehörte bei Kriegsausbruch im Sommer 1941 nicht zu den
Stärken der »Roten Falken«. Zwar waren die Luftstreitkräfte zahlenmäßig die stärksten
Europas, jedoch waren sowohl technischer Stand als auch strukturelle Ausrichtung hinter der
internationalen Entwicklung zurückgeblieben. Das änderte sich rasch bis zum Jahr 1943 und
betraf auch die Aufklärungs-fliegerregimenter. Zu den wichtigsten Verbänden dieser
Truppengattung gehört das 47. Regiment, dessen Chronik für die Aufholjagd im Zweiten
Weltkrieg und geheime Einsätze im Kalten Krieg, aber auch für den heutigen Zustand der
russischen Luftstreitkräfte steht.

"Jambock" über Italien - brasilianische Jagdbomber im Zweiten Weltkrieg

Solveig Flörke Seite 96
Einer der drei noch lebenden Veteranen der brasilianischen Luftwaffe aus dem Zweiten
Weltkrieg, Generalmajor José Meira, hat für eXtra sein privates Fotoalbum geöffnet.
Beeindruckende Bilder, darunter erste Farbfotografien, zeigen das Szenario der letzten
Kriegsmonate 1944/45 in Italien. Auch wenn die Teilnahme brasilianischer Truppen den
Kriegsausgang nicht entscheidend beeinflusste, so hatte er doch große Auswirkungen auf die
militärische Entwicklung des größten südamerikanischen Staates, vor allem was den Aufbau
einer leistungsfähigen Luftwaffe betrifft.


eXtra 31

Zwischen Kauf und Konspiration - die Entstehungsgeschichte der israelischen
Luftwaffe - Teil 1

José Fernandez/Patrick Laureau/Alex Yofe/Jörg Mückler Seite 08
Die Boeing B-17Flying Fortress mit der Bordnummer 1602 wird von zwei Spitfire in den
Einsatz eskortiert. Die heute stärkste Luftwaffe im Nahen Osten weist bei ihrer Entstehung
drei ungewöhnliche Aspekte auf: Sie wurde wie der Staat Israel im Mai 1948 gegründet, sie
wurde mitten im Krieg geboren und über 95 Prozent ihres fliegenden Personals kam als
Freiwillige aus 16 Ländern und bestand aus kampferprobten Veteranen aus dem Zweiten
Weltkrieg. Nachdem anfänglich vor allem das Messerschmitt-Derivat Avia S-199 für
Luftüberlegenheit gesorgt hatte, traten in der späteren Phase britische Spitfire und USamerikanische
B-17 Flying Fortress verstärkt in Erscheinung.

Katastrophe über Moskau. Das Ende der »Maxim Gorki«

Juri Albert / Dr. Ulrich Unger Seite 47
Am 18. Mai 1935 zerplatzte ein Traum der sowjetischen Zivilluftfahrt. Die zunächst von Militärs
betriebene Entwicklung überschwerer Bomber mit bis zu zehn Motoren hatte zunächst mit der
Tupolew ANT-16 und - nach konstruktiven Problemen - mit der ANT-20 soeben ihren Anfang
genommen, als die Doktrin wieder geändert wurde. Aus dem Superbomber wurde zunächst
ein »Agitationsflugzeug«, mit dem im ganzen Land für den Aufbau einer Passagierluftflotte
geworben werden sollte. Bevor es dazu kam, stürzte der nach dem Schriftsteller Maxim Gorki
benannte Riese bei einer Vorführung nach Kollision mit einem Begleitflugzeug ab. Bis heute
dauern Spekulationen über Ursachen und Folgen dieser Katastrophe an.

Flugzeuge aus Down Under - Teil 1

Hartmut Seidel Seite 74
Dass Flugzeuge in Australien mit seinen riesigen Entfernungen sowie im benachbarten
Neuseeland eine sehr wichtige Rolle für Kommunikation und Versorgung spielen, ist
angesichts der geografischen Verhäl-tnisse kaum verwunderlich. Weniger bekannt ist
hierzulande aber, dass sich in beiden Ländern auch eine kleine aber feine Flugzeugindustrie
etabliert hat.

Dauerkrieg im Paradies. Die philippinische Luftwaffe - Teil 1

Aaron Morris / Albert Grandolini Seite 88
Der mit Beginn des vergangenen Jahrhunderts aus spanischer Kolonialherrschaft in eine
Scheinautonomie von Washingtons Gnaden entlassene, philippinische Archipel gehört zu den
fast vergessenen Dauerkriegs-schauplätzen. Der 1946 endlich unabhängig gewordene Staat
hat sich aber bis heute nicht von der militärischen Vormundschaft der USA lösen können, was
den Aufbau einer eigenen Luftwaffe nachhaltig prägte. Seither lebt das Land der tausend
Inseln mit internen Spannungen, auf welche jeweils mit Gewalt und Gegengewalt reagiert
wird.


eXtra 32

Nur 15 Minuten bis zum Atomschlag. Amerikanische und sowjetische
Marschflugkörper in Deutschland

Stefan Büttner / Klaus Stark Seite 06
Sie hießen "Pilotless Bomber", führerlose Flugzeuge. Im März 1954 kamen die ersten
amerikanischen Marschflugkörper nach Deutschland. Eineinhalb Jahrzehnte lang lauerten sie
in den Mittelgebirgen westlich des Rheins und sollten nukleare Sprengköpfe bis nach Moskau
tragen. Aber auch die sowjetischen Streitkräfte brachten im Kalten Krieg mit Atomwaffen
ausgestattete Marschflugkörper in die DDR. Erstmals wird nun die fast vergessene
Geschichte dieser Waffengattung mit Blick auf beide Seiten ausführlich dargestellt.

Flugzeuge aus Down Under - Teil 2 Zwischen Düngerstreuer und Jagdbomber

Hartmut Seidel Seite 44
Während Gippsland Aeronautics mit beachtlichem Erfolg selbst entworfene Flugzeuge baut
(siehe eXtra 31), haben sich die meisten anderen Flugzeughersteller Australiens im Laufe der
Zeit auf die Lizenzfertigung ausländischer Maschinen und vor allem auf den Bau von
Flugzeugkomponenten für Kunden in aller Welt konzentriert. Im deutlich kleineren Neuseeland
ist die Pacific Aerospace Corporation der einzige - dafür aber international bemerkenswert
erfolgreiche - Flugzeughersteller geblieben.

Forschen - Bauen - Fliegen. Die Akademischen Fliegergruppen in Deutschland bis
1945 - Teil 2

Frank-Dieter Lemke/Rolf Jacob Seite 58
Mit dem Segelflug wurde unter dem Diktat des Versailler Vertrags in Deutschland von 1919
eine neue Sportart geboren, die Verbreitung in aller Welt fand. Hervorgegangen war sie aus
ersten Gleitflugversuchen vor dem Ersten Weltkrieg - und mit dem Verbot des Motorfluges
kam bei Studenten, meist ehemaligen Kriegsfliegern, der Gedanke auf, eben ohne Motor zu
fliegen. Sie begannen zu forschen, zu bauen und zu fliegen - ein Arbeitsprinzip, das viele der
Akademischen Fliegergruppen auszeichnete, die in den 1920er-Jahren an den Hochschulen
entstanden und die technische Entwicklung des Segelfluges in hohem Maße befruchteten.

Dauerkrieg im Paradies. Die philippinische Luftwaffe 1945 bis 2000 - Teil 2

Aaron Morris / Albert Grandolini Seite 92
In den 1960er-Jahren war die philippinische Luftwaffe (Philippine Air Force, PhAF) in
Erwartung eines konventionellen Kriegs gegen die Volksrepublik China oder Nordvietnam
umprofiliert worden. Der fortdauernde Kampf gegen die Moro National Liberation Front
(MNLF), aber auch das Wiederaufflammen des Aufstandes der kommunistisch geprägten
Hukbalahap (Huk) mit der maoistischen New People's Army (NPA) im Hintergrund zwangen
die PhAF jedoch zu einer Neuausrichtung, um für derartige Konflikte besser gewappnet zu
sein. So hatten z. B. die jetgetriebenen Jagdbomber eine viel zu kurze Reichweite, um die
Bodentruppen je nach Bedarf zu unterstützen. Außerdem verursachte ihr Einsatz
unverhältnismäßig hohe Kosten. Es gab weiterhin viel zu wenig Transportflugzeuge und
leichtere und langsamere Maschinen für einen COIN-Krieg.

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