Kameras für Konzertmitschnitte und Musikvideos

19.04.2017 16:09 | Veranstaltungstechnik

Die Auswahl an bezahlbaren Kameras wächst und wächst. Aber welche Kamera ist die Richtige für einen Konzertmitschnitt oder ein professionell anmutendes Musikvideo?

Actioncam, Camcorder oder digitale Spiegelreflex-Kameras (DSLR) ist hier die Frage. Und die Antwort ist gar nicht mal so einfach. Es kommt sehr auf das gewünschte Ergebnis und die Aufnahmebedingungen an.

DSLR-Kamera

Ein Konzert wird man am Besten mit einem Camcorder filmen können, da diese mit geeigneten Speichermedien mit die längste Aufnahmedauer bieten. Auch die Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen sind meist ausreichend.

Die DSLR-Kamera kann zwar mit den richtigen Objektiven eine weitaus höhere Bildqualität liefern, hat aber ihre Grenzen bei der Aufnahmedauer und dem automatischen Fokus, der oft langsamer reagiert als der eines Camcorders. Dieser Kameratyp ist eher für kurze Schnitte bei Musikvideos ideal.

Die Actioncam ist aufgrund der kompakten Maße und der langen Aufnahmedauer für alle Einsatzzwecke geeignet. Allerdings bietet sie eine feste Brennweite mit einem sehr großen Weitwinkel, was nicht immer jeden Geschmack trifft. Sie ist aber für Nah- und Action-Aufnahmen optimal, die als Zwischenschnitte im Live- sowie im Musikvideo verwendet werden können.

Mehr dazu:

Wer tiefer in die Materie der Kameratechnik einsteigen möchte, findet alle Infos über Kameratypen, Objektive, Blende und Brennweiten im Online-Artikel pma Basics – Grundlagenwissen für Eventtechniker.

Weitere Specials und Reportagen zu spannenden Themen der Eventtechnik gibt es im pma Magazin, dem Reportage-Magazin der Veranstaltungsbranche.

 

 

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