Klavier lernen als Erwachsener: So gelingt’s

22.11.2016 09:33

Wer als Erwachsener ein Instrument spielt, bereichert sein Leben und trainiert sein Gehirn. Die Freude am Musikmachen überlagert Berufs- und Alltagsstress, schafft Erfolgserlebnisse und erzeugt neue Netzwerke im Gehirn. Unsere 3 Regeln für den Einstieg ins Klavierspielen als Erwachsener sollen Ihnen helfen, die Weichen auf Erfolg zu stellen.

1. Nicht ohne Klavierlehrer/in: Er/Sie wird mit Ihnen die passenden Stücke und Lehrwerke auswählen, Lernschritte und -ziele definieren. Und wird verhindern, dass Sie Fehler dauerhaft einüben. Wichtig: Der/Die Lehrer/in sollte den von Ihnen favorisierten Musikstil akzeptieren können, auch wenn er/sie einen anderen Geschmack hat.

2. Nicht ohne das richtige Instrument: Kaufen Sie das bestmögliche Instrument, das Ihr Budget zulässt. Andernfalls limitieren Sie Ihre Entwicklungsmöglichkeiten und den potentiellen Spaß am Spielen. Also: Finger weg von Billiginstrumenten mit undifferenziertem Klang und schwammiger Tastatur!

3. Nicht ohne die richtige Einstellung: Haben Sie Geduld mit sich selbst und entwickeln Sie ihr eigenes Lerntempo. Wenn Erwachsene scheitern, dann meist aufgrund ihrer überzogenen Ansprüche an sich selbst. Bei Erwachsenen setzt das gut entwickelte Gehör häufig die weniger entwickelte Motorik unter Druck.

 

Warum es nie zu spät ist, mit dem Klavier spielen anzufangen, lesen übrigens auch in Ausgabe 4/2013 der Zeitschrift tastenwelt, die Sie hier nachbestellen oder als PDF-Epaper erwerben können.

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