Lakewood D-35 CP – guitar acoustic Gear Vol I.

11.02.2020 10:28

Lakewood gehört zu den bekanntesten deutschen Werkstätten für den Akustikgitarrenbau. Das Team um Martin Seeliger steht für eine ausgewogene Mischung aus Tradition und Innovation, für hervorragende Klangqualität und natürliche Ästhetik. Wir haben sie neben anderen spannenden Akustikgitarren, -verstärker und -effekte im guitar acoustic guide Vol. I getestet.



Die D-35 CP gehört der Lakewoods Deluxe-Serie an. Dies bedeutet Hochglanzlackierung, dezente Perlmutteinlagen und Holzintarsien.
D steht für Dreadnought, der Namenszusatz CP weist auf den Cutaway (C) und das eingebaute Tonabnehmersystem (P) hin. Die D-35 CP besticht durch eine edle, aber in keinster Weise überladene Optik und eine in jeder Hinsicht makellose Verarbeitung. Die Decke aus europäischer Fichte in AAA-Qualität ist fein und gleichmäßig gemasert und weist wunderbar dreidimensional schimmernde Querstrukturen auf. Boden und Zargen bestehen aus Eiche, einem nicht ganz alltäglichen Holz im Akustikgitarrenbau. Die Optik der Boden- und Zargenflächen ist, das muss man einfach erwähnen, spektakulär.

Wilde Strukturen
Auf dem gleichmäßig gemaserten, beigen Holz offenbaren sich, abhängig vom Blickwinkel, kleine und große, wilde und milchige Strukturen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man anfangs wohl einige Zeit damit zubringen wird, dieses herrliche Holz einfach nur aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und sich darin zu vertiefen. Die Ränder von Decke und Boden bestehen aus Mahagoni, dessen etwas dunklerer Farbton perfekt mit der hellen Decke und dem beigen Korpus kontrastiert. Das Schallloch ist mit einer dreiteiligen Rosette umgeben. Dabei wird ein breiter Eichenholzring von zwei Perlmuttringen eingefasst. Für Steg, Griffbrett und Kopfplatte wird Ebenholz verwendet.

Bequem & edel
Das Griffbrett zieren große Snowflake-Inlays, auf der Kopfplatte prangt der Lakewood-Schriftzug – beides aus Perlmutt. Die vergoldeten M6-Mechaniken von Schaller besitzen Ebenholzflügel; sie arbeiten exakt und butterweich. Hals und Kopfplatte sind aus einem Stück Mahagoni gearbeitet, lediglich der Halsfuß ist angesetzt. Der Sattel besteht aus Knochen. Der Hals besitzt ein rundes D-Profil und liegt sehr gut in der Hand. Er gehört nicht zu den schlankesten Vertretern seiner Gattung, spielt sich aber dennoch – oder gerade deshalb – ausgesprochen bequem. Hierzu trägt auch die perfekt eingestellt Saitenlage bei. Akkorde klingen in allen Lagen voll und verfügen über ein gutes Sustain. Solieren ist dank des Cutaways auch auf den oberen Bünden eine Freude.

Neugierig geworden? Wie die Lakewood, viele andere Akustikgitarren, -verstärker und -effekte klingen könnt ihr im neuen guitar acoustic Special – acoustic guide Vol. I nachlesen.

Den guitar acoustic gear Vol. I könnt ihr ab sofort im Kiosk eures Vertrauens oder in unserem PPV-Shop kaufen.

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