Taylor revolutioniert das Gitarren-Bracing

09.02.2018 10:18 | News

Eine der kreativsten Firmen im Bereich der akustischen Gitarre hat uns in seine Räumlichkeiten eingeladen: Taylor Guitars. Anlass war die angekündigte Vorstellung der Revolution des Gitarrenbaus. Solche Innovationsankündigungen sind meist zwiespältig zu betrachten. Oft wird alter Wein in neuen Schläuchen serviert. Aber wenn Bob Taylor  und Andy Powers (seines Zeichens neuer Master Luthier bei Taylor Guitars) rufen, dann lohnt es sich diesem Ruf folge zu leisten.



Powers hat das Bracing insofern verändert, dass die Leisten nicht mehr kreuzt, sondern zwei Leisten so positioniert, dass sie wie ein V unter der Brücke und dem Schalloch vorbeilaufen. Eine Querleiste unter de, Schallloch und vier kleinere Leisten, die die Decke zum Rand hin stabilisieren sind, die einzig weiteren Statikhelfer unter der Decke.



Auf den ersten Blick erscheint dieses V-Bracing nicht wie eine weltbewegende Neuheit - bis der erste Ton erklingt. Es ist ein bisher ungehörtes Klangerleben.  Die völlige Ausgewogenheit, die diese Gitarre klanglich vermittelt, ist eine andere Liga. Das Aushebeln uralter Konflikte hat zu einer nahezu perfekten Intonation bei der Builders-Edition-Gitarre mit V-Class-Bracing geführt.

Wieso Andy Powers ausgerechnet am Strand auf die Idee gekommen ist, die Verbalkung der Gitarrenwelt zu revolutionieren, könnt ihr in der aktuellen guitar acoustic 2/2018 nachlesen. Dort findet ihr neben dem ausführlichen Taylor-Special alles zum neuen Album von Tommy Emmanuel, ein Workshop-Special von Glen Hansard und wie immer aktuelle Tests wie die neue Breedlove 2018 Stage Exotic CE Myrtlewood oder die Sigma GK2CE+ Custom.  

Fotos und Text: Stephan Hildebrand

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