Special Live-Recording: Live-Mitschnitte richtig machen

31.07.2019 10:53

Im Special: Live-Recording
Beim Begriff „Live-Recording“ bekommen viele Musikliebhaber direkt feuchte Augen – unvergesslich sind historische Momente der Musikgeschichte, wie beispielsweise Jimi Hendrix‘ Performance der amerikanischen Nationalhymne 1969 in Woodstock, Stings Version von „Fragile“ nach dem 11. September sowie Freddy Mercury mit Queen im Wembley Stadion 1986 oder auch John Coltrane 1961 live im „Village Vanguard“ und Pink Floyds PULSE-Tour.

Irgendetwas haben Liveaufnahmen, was Studioalben nicht hinbekommen – eine Form von Ehrlichkeit, Rauheit, Ungeschminktheit und der Reaktion mit dem Publikum. Sie sind ein Stück Zeitgeschichte. Selbst Liveaufnahmen anfertigen, das wäre doch etwas, oder? Am Anfang der Recording-Geschichte war jede Aufnahme eine Live-Aufnahme. Mehrspurverfahren und Overdubtechnik gab es noch nicht. Man nahm ganze Orchester und Bands zusammen mit Solisten und Vocals in einem Rutsch auf. Fehler konnten nicht korrigiert werden, ein Mixdown erfolgte in Echtzeit. Ein paar gute Mikros, ein sehr gut klingender Raum und hervorragende Musiker waren die Zutaten für die perfekte Tonaufzeichnung. Nach und nach entwickelte sich die Studiotechnik weiter.

Mehrspurbandmaschinen erlaubten Overdubs und Schnitte, DAWs mit Plug-Ins ermöglichen heute geradezu chirurgische Eingriffe in das Material, sogar im Hobbykeller. Selbst jede Amateurproduktion kann dank Computern durch wochenlange Detailarbeit inzwischen auf Hochglanz poliert werden.

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