5 Akustik-Klassiker für den See!

18.06.2018 12:04 | Gitarre

Endlich Sommer! Längst strömt man nach Feierabend an den Badesee. Ist ja auch deutlich entspannter, als zuhause im stillen Kämmerlein Skalen rauf und runter zu daddeln. Nur besser wird man halt nicht vom Planschen im kühlen Nass und spätestens, wenn die Sonne langsam untergeht, wünscht man sich, man hätte die Klampfe eben doch kurz in den Kofferraum geworfen, um bei frischer Luft ein wenig zu zupfen und zu trällern. Gerade wenn die Freunde leicht bierselig fragen: „Ey sag ma’, kannst du eigentlich auch *Schmachtfetzen aus der Jugend* spielen? Das wär voll geil!

Wir möchten euch an dieser Stelle 5 absolut essentielle Songs an die Hand geben, die auch mit wenig Übeaufwand schnell sitzen dürften, und auf die sich in eurem Bekanntenkreis wahrscheinlich (fast) jeder einigen kann. Was Noten und Soundfiles angeht: die findet ihr in der jeweiligen guitar-acoustic-Ausgabe, die wir euch jeweils mit verlinken.


Wanted Dead or Alive – Bon Jovi

Ihr könnt die Lagerfeuer-Akkorde in der ersten Lage? Herzlichen Glückwunsch, ihr könnt auch „Wanted Dead or Alive“ von den 80s-Helden Bon Jovi! Klar, Intro und Picking muss man sich draufschaffen – eben mit unserer Transkription in guitar acoustic 4/13 zum Beispiel – aber auch mit reinem Gestrumme tut die Nummer schon ziemlich gut. Und keine Sorge beim Refrain: Wenn alle mitbrüllen, hört auch keiner die schiefen Töne in der Hauptstimme. ;)


Patience – Guns N’ Roses

Die gefährlichste Band der Welt ganz sanft. Live war die Nummer von der 1989er EP GN’R Lies schon in den Neunzigern ein Garant für Feuerzeuge in der Luft. Jetzt wo die Gunner endlich wiedervereinigt sind, seid ihr an der Reihe. Ganze drei Gitarren spielen im Original mit, die simple Akkordabfolge könnt ihr aber auch problemlos alleine schrammeln.


Dust in the Wind – Kansas

Ein wenig melancholisch vielleicht ist “Dust in the Wind” von Kansas. Wenn Abends alle müde werden, geht die Nummer aber allemal klar. Nicht nur ist das Picking eine ziemlich gute Fingerübung, wenn man es einmal drin hat, läuft es einfach fast komplett durch den Song. Also schafft euch diesen Klassiker drauf, irgendwer wird schon den Gesang mitmurmeln.


Losing My Religion – REM

R.E.M. sind eine Band, die Meinungen spaltet (Zumindest in der guitar-acoustic-Redaktion) - den Rockern zu soft, den Indies zu Mainstream. Den Ohrwurm-Faktor von „Losing My Religion“ kann keiner leugnen. Mit der altbekannten I-IV-Verbindung und einem ebenfalls oft gehörten Rhythmus R.E.M. eine Wahnsinnsnummer geschrieben, die auch ohne Keyboards und Schlagzeug funktioniert. Probiert’s aus, ihr werdet feststellen, dass ihr den Text eh schon auswendig könnt.


I See Fire - Ed Sheeran

Klar, die Evergreens sind doch am schönsten, aber manchmal entdeckt man auch einen Song im Radio, der schon jetzt nach Kult klingt. „I See Fire“ von Ed Sheeran ist so ein Fall. Seinerzeit als Bombast-Titeltrack der Hobbit-Verfilmung in alle Gehörgänge katapultiert, macht sich die eindringliche Moll-Nummer auf der einsame Akustikgitarre hervorragend. Wer stimmlich nicht ganz in Eds luftige Höhen kommt, kann den Capo natürlich einfach ein paar Halbtöne nach unten verschieben.


Wir hoffen, ihr habt Spaß mit unserer kleinen Songauswahl. Was sind eure „Go to“-Stücke, die ihr quasi im Schlaf zocken könnt? Und was kommt eurer Meinung nach beim See-Publikum am besten an?


Ran an die Saiten und ab in die Sonne! Euer guitar-acoustic-Team

Kommentar eingeben

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.