Der perfekte Snaresound für Rock

25.01.2017 08:00 | News, Schlagzeug

Drum-Tuning

Die Snaresounds klassischer Rocksongs klingen meist flach und befinden sich im tiefen bis mittelhohen Bereich. Bevor ihr mit dem Stimmen beginnt, solltet ihr euch mit der Auswahl der Trommelfelle auseinandersetzen. Das Schlagfell kann ein ein- bis zweilagiges sein, ein vorgedämpftes Fell reduziert das Sustain der Snare und verleiht ihr den gewünschten flachen Klang. Die Dämpfung lässt sich allerdings auch nachträglich mit verschiedenen Damping-Pads erreichen. Bei dieser Methode könnt ihr auch freier mit dem Sustain experimentieren. Das Resonanzfell kann von dick bis dünn reichen.

Die Snare optimal stimmen

Bestimmt den Eigenton der Trommel, bevor ihr die Felle aufzieht. Haltet hierfür die Snare mit einer Hand so fest, dass sie möglichst frei schwingen kann, und klopft mit dem Finger gegen die Trommelwand. Merkt euch den entstehenden Ton (oder nehmt ihn auf). Später ist es wichtig, die Felle entweder tiefer oder nah an diesen Kesseleigenklang zu stimmen. Versucht Schlagfell und Resonanzfell möglichst auf die gleiche Tonhöhe zu stimmen, um das Sustain so kurz wie möglich zu gestalten. Die Fellspannung sollte vergleichsweise gering sein, damit der Snaresound eher im tiefen Bereich liegt. Natürlich sind Geschmäcker verschieden und der Fantasie auch beim Snareklang keine Grenzen gesetzt. Habt ihr diese Grundstimmung erreicht, könnt ihr daher ganz frei herumprobieren und euch an euren Traum-Rocksound herantasten. Nils Schröder beschreibt in seinem Buch Drum Tuning neben dem Rocksound viele weitere Stimm-Methoden für die Snaredrum und das gesamte Schlagzeug.


(© Bilder: Shutterstock)

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