Piano-Plug-ins auf der Bühne

05.09.2017 11:05 | Klavier und Keyboard

Piano-Plug-ins auf der Buehne

Auch live kommen immer öfter Pianos aus dem Rechner zum Einsatz. Wir zeigen Ihnen kurz, auf was es ankommt.

Künftig dürfte man auch häufiger die leistungsstarken aktuellen iPad-Pro-Modelle auf der Bühne sehen, für die bereits Produkte wie das Ravenscroft Piano von VI Labs verfügbar sind. Beim Livesound herrschen andere Gesetzmäßigkeiten als im Studio, weshalb hier viele Effekte und Artikulationen nicht nur überflüssige Ressourcen verbrauchen, sondern auch klanglich störend sein können. Das trifft insbesondere auf Resonanzeffekte zu, die dem Klang die klare Kontur nehmen können. Dadurch belegen viele live eingesetzte Plug-ins kaum mehr als 1 GB Speicherplatz, oft sogar weniger.

Lösungen für die Bühne

Dass dies auf der Bühne ausreicht, wird plausibel, wenn man an die vergleichsweise lächerlich anmutenden ROM-Speicher von Digitalpianos und Workstations denkt, die noch vor wenigen Jahren als State-of-the-Art gehandelt wurden. Wer einen leistungsfähigen Laptop besitzt, wird bei Toontrack oder auch beim Ravenscroft 275 von VI Labs fündig, die ebenso wie die Modeling-Lösung Pianoteq mit geringer Systembelastung live eine gute Figur abgeben und von teueren, detailreicheren Sample-Librarys über die PA kaum zu unterscheiden sind. In aller Regel wird man auch live mit weniger Dynamikstufen auskommen.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Welt des virtuellen Pianos. Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie einen Blick in das Special der KEYS-Ausgabe 09/17 werfen, wo wir dieses Thema nicht nur um Hinblick auf den Live-Sound beleuchten. Hier geht's zum Heft: 

KEYS 09/17 (Print- oder Digitalausgabe)

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