Social-Media-Marketing – Workshop Teil 1

12.02.2018 00:00 | Allgemein

„Künstler und Bands können sich heute einfacher denn je absolut autark selbstvermarkten“ – so heißt es meist in vielen Ratgebern rund um Social-Media-Marketing.
Doch „einfach“ liegt immer im Sinne des Betrachters. Bei der Vielzahl an Plattformen sozialer Netzwerke und deren individuelle und schier unzählige Funktionen, ist es gar nicht mehr ganz so leicht, durchzublicken.
In unserem dreiteiligen Workshop, erhaltet ihr einen genaueren Blick in die Praxis und wertvolle Tipps der virtuellen Selbstvermarktung.

Facebook, Instagram, YouTube & Co.

Zu den aktuell populärsten sozialen Netzwerken gehören Facebook, Instagram und YouTube. Seit vielen Jahren gehört auch Twitter dazu, doch diese Plattform wird in Deutschland trotz zwölf Millionen angemeldeter User, nicht annähernd so intensiv wie Facebook und Co. genutzt. Für Bands und Künstler fallen andere Plattformen als die „großen Drei“ erst einmal nicht so schwer ins Gewicht. Sinn und Zweck solcher sozialen Medien ist die Kommunikation mit den Fans – oder auch etwas allgemeiner gesagt, die Kommunikation mit den Followern und Freunden.

Seien es Videos, Fotos, lange oder kurze Textbeiträge, Live-Videos oder die Konversation mit den Fans über Messenger
– jede dieser Kommunikationsebenen führt zu unterschiedlichen Interaktionen mit Menschen in der virtuellen Welt.
Hierbei gibt es kein Richtig oder Falsch und kein Patentrezept für den Musiker.
Jede Band ist anders. Jede Zielgruppe ist anders.
Gutes Feingefühl wird benötigt, um das Interesse neuer Fans zu wecken und vor allem, um die Lust bei den bestehenden Followern aufrechtzuerhalten und wachsen zu lassen.

Social-Media-Plattformen

It’s all about Know-How

Es geht im Social-Media-Marketing immer um den passenden Marketing-Mix und die passenden Inhalte zur passenden Zeit.
Das Know-How, was überhaupt für eure Band und eure Kunst „passend“ ist, lässt sich in der Regel durch folgende Dinge erlernen:

Beobachten und Lernen bei anderen

Schaut euch die Plattformen erfolgreicher Bands an, die im Bezug auf euch selbst sowohl genre-konform als auch genre-fremd sind. Beachtet dabei vor allem Posting-Frequenz (Häufigkeit an Posts), die Posting-Varietät (Abwechslung an Postings),
die Kommunikations-Ebene (Videos, Fotos mit Infos, kurzer / langer Textbeitrag, et cetera …) und die Posting-Unterschiede auf den unterschiedlichen Plattformen.
Ihr solltet euch einige Routinen aus den Erkenntnissen der Beobachtungen überlegen, die ihr für eure Postings nutzen könnt.

Beobachten und Lernen bei euch selbst

Selbstreflexion ist immer wichtig für den Erfolg – auch bei Social Media. Scrollt durch eure letzten Posts und analysiert,
wie viele Likes, Kommentare und / oder Teilungen ihr verzeichnen konntet. Versucht zu verstehen,
was eure Fans besonders mögen und beherzigt diese Erkenntnisse in euren zukünftigen Posts.

Der richtige Mix aus lustig, informativ, verrückt und interessant ist dabei sehr wichtig. Nur lustig oder nur informativ wird auf Dauer eventuell etwas langweilig.
Bedenkt immer, dass eure Fans in erster Linie von euch unterhalten werden wollen und gebt ihnen immer wieder Gründe, eure Postings zu unterstützen.

Seid privat und persönlich. Versucht aber trotzdem, die Fotos oder Videos qualitativ in Szene zu setzen. Solltet ihr euch bei einem gemeinsamen Bier treffen,
sollte eure Wohnung nicht katastrophal dreckig und ekelig aussehen. Setzt eure Umgebung und euch selbst passend in Szene und verkörpert euer Image authentisch.

Setzt euch innerhalb der Band außerdem einen Rahmen, inwieweit ihr private Informationen rausgeben solltet.
Vergesst nicht, dass eine Band auch für eine gewisse Unnahbarkeit verehrt wird.
Ihr solltet eure Beitragsarten immer variieren. Wechselt Foto, Video, Live-Video, kurzer Textbeitrag und langer Textbeitrag immer wieder ab.
 
Interesse am vollständingen Artikel? Wie es weiter geht, erfahrt ihr in SOUNDCHECK 03/2018 in unserem „Social-Meida-Marketing“-Workshop.

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